Ich flüchte mich
Erwische und erkenne mich In zahllosen Momenten Bei diesem Entzug Dem sich entziehen Dem fliehen Vor der leere, dem Stress, der Angst In blaue, braune, grüne Augen Blonde, braune, schwarze, rote Haare Die sich Winden und gleiten im Wind Verlockend und flüsternd Tausend Träume sprechen Von Freiheit, Glück und Leichtigkeit Wie Sie brennt und beißt Meine Sehnsucht Nach haut und küssen Heißen Lippen, bissen in meinen Nacken Festen griffen im Haar Inniger umschlungenheit In der alles nur noch Nähe schreit Und dampft und atmet In der ihr Speichel meinen Namen trägt Ihr Zittern unter meinem Atem bebt Ich möchte bersten bin bald gierig bald voll Schmerz Bald taub, bald kochend Und alles schreit nach liebe Und ich weiß Ich weiß ich muss es tragen Doch ich bin mir selbst die schwerste Bürde Meinem Glück die größte Hürde Denn all dem wollen wohnt kein Anfang inne Sondern nur ein Meer betäubter Sinne
g.r.KölnSchmerz