gabriel riquelme
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Ich flüchte mich

Erwische und erkenne mich
In zahllosen Momenten
Bei diesem Entzug
Dem sich entziehen
Dem fliehen
Vor der leere, dem Stress, der Angst

In blaue, braune, grüne Augen
Blonde, braune, schwarze, rote Haare
Die sich Winden und gleiten im Wind
Verlockend und flüsternd
Tausend Träume sprechen
Von Freiheit, Glück und Leichtigkeit

Wie Sie brennt und beißt
Meine Sehnsucht
Nach haut und küssen
Heißen Lippen, bissen in meinen Nacken
Festen griffen im Haar
Inniger umschlungenheit
In der alles nur noch Nähe schreit
Und dampft und atmet
In der ihr Speichel meinen Namen trägt
Ihr Zittern unter meinem Atem bebt

Ich möchte bersten
bin bald gierig bald voll Schmerz
Bald taub, bald kochend
Und alles schreit nach liebe

Und ich weiß
Ich weiß ich muss es tragen
Doch ich bin mir selbst die schwerste Bürde
Meinem Glück die größte Hürde
Denn all dem wollen wohnt kein Anfang inne
Sondern nur ein Meer betäubter Sinne
g.r.KölnSchmerz