gabriel riquelme
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Ich war offen

völlig ohne barrieren
Ausufernd und rahmenlos
mich selbst übergreifend
Mein leid kostend
Es als ich feiernd
Mich Badend in meinem sud
Aus vergangenem
Nicht vergehendem
Nie gewordenem
Wünschen und Ängsten
Schmerzen und Sehnsucht

Ich stürzte mich
in mein Loch ohne Grund
Schwamm in diesem Meer
Ohne Küste ohne Strand

Diesem Wald so ohne leben
Voll toter Bäume nur
Voll verödet alter Träume nur

Und flog allein durch dieses Jammertal
Suchte Schutz in bunten Schatten
Schillernd, duftend,
Verheißungsvoll und warm

Um zu spüren das so ohne Licht
es in den Schatten keine farbe gibt
das all die wärme
nur die hitze fremder träume war
g.r.KölnSchmerz