gabriel riquelme
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Mein herz ist erschöpft und ich bin müde

Von den langen wegen die wir gehen
Von den vielen runden die wir drehen
Um uns selbst und unsere kanten
um unsere tausend seiten, unsere ecken

durch unsren wilden irrgarten voller
Ziersträucher und dornenbüsche
blutroter rosen und giftiger ranken
in dem fliegen wie schmetterlinge
gefühle von liebe und verbundenheit
ehrlichkeit und offenheit
von wirren winden gebeutelt
zwischen den ästen der angst
hin und her

kaum naschen sie eine blüte
voll liebevoller herrlichkeit
prasselt peitschende panik
und drückt der argwohn sie hernieder
dringen aus den gründen des vergessens
die geister toter liebe auf sie ein
und versuchen ihren flug
mit alten schmerzen zu vermessen
in gebrochne herzen sie zu pressen

und in all der dumpfen luft
dieses stickig dunklen gartens
schwebt doch ein golden nebel fein
voll inbrunst und verlangen
voll wissen und voll zärtlichkeit

bricht sich das licht der liebe
in tausend bunten strahlen
und schenkt mir lachend hoffnung ein
mein glück mit dir zu wahren

g.r.KölnSchmerz