gabriel riquelme
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Wie ein leerer Himmel

Ohne Vögel ohne wolken
Manchmal fällt der Regen
Aus dieser aschegrauen leere
In silbernen Fäden aus dem nichts

Wie ein nacktes Meer
kahl und wüstengleich
Nur einsam leeres Wasser
all die Ströme tragen keine Namen
Kein schwimmen, kein kriechen, kein Leben

in mir verschlossen
hermetisch versiegelt
und doch unendlich groß
wie das all nur ohne sterne
ohne Grenzen ohne Ufer
voller Wellen voller Wogen
aus einsamkeit und fehlen

Durch diese kahle weite
Zieht der Wind
und zieht das wasser
wispernd leise flüsternd
Singen gehauchte Lieder
von Wärme haut und tiefe
von Augen wild und reich
wie ein dunkler warmer Dschungel
g.r.KölnSchmerz