Die Liebe zu mir selbst
Ist ein Weg und kein Ergebnis eine Suche in der dunkle Täler und Tiefe Schluchten in Nächten ohne Licht mich ließen irren wie verloren um dann Momente zu erblicken wie aus der Ferne weit doch glitzernd in denen diese Sicherheit die Wärme und das Wissen um das Gold und all die Sterne die dort in mir strahlen so verheißungsvoll dort wirkten um dann Im nächsten Moment zerfressen und zersetzt erstickt erwürgt zerschlagen von mir höchstselbst Im irren glauben das wär ich nicht Das kann nicht sein Doch stete Schritte klein und leise lassen all das lang gepflegte Leiden auf winzig fast unsichtbare Weise sich in neue Farben kleiden Sodass die Dunkelheit die Zweifel All der Schmerz und all die Angst sie schwinden nicht sie bleiben doch wächst in mir das wissen um all die wundervollen Seiten Meinen Mut und meine Liebe mein Herz und all die spiele Meine Ehrfurcht vor dem Leben Mein Drang und Wunsch mich ihm vollends darzugeben Und der Grundstock dieses Wissens Ist keine Logik, s‘ist Gefühl dass dort oben, unten, überall ein Licht mir leuchtet Dass in all den tausendmal durchschrittnen Pfaden den Schluchten voller Schmerz und gram diesen alpträumen voll Furcht und scham der Boden wuchs auf dem ich schreite die Hand mich griff die mich nun leitet Dass ich selbst auch Nacht Ja Schatten schwarz und dunkel bin doch auch berst ich voll Gefühle brenne leben strahle Licht Bin ein Universum nur aus Liebe Ich bin wie das all so leer doch voll gefüllt mit unendlich vielen Sternen und jeden Tag darf ich aufs neue lernen dass Leben immer sterben heißt und im Tod schon das neue Leben gleißt
g.r.KölnSpirits