gabriel riquelme
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Die Liebe zu mir selbst

Ist ein Weg und kein Ergebnis
eine Suche in der
dunkle Täler und Tiefe Schluchten
in Nächten ohne Licht
mich ließen irren wie verloren

um dann Momente zu erblicken
wie aus der Ferne weit doch glitzernd
in denen diese Sicherheit
die Wärme und das Wissen
um das Gold und all die Sterne
die dort in mir strahlen
so verheißungsvoll dort wirkten

um dann
Im nächsten Moment
zerfressen und zersetzt
erstickt erwürgt zerschlagen
von mir höchstselbst Im irren glauben
das wär ich nicht
Das kann nicht sein

Doch stete Schritte klein und leise
lassen all das lang gepflegte Leiden
auf winzig fast unsichtbare Weise
sich in neue Farben kleiden

Sodass die Dunkelheit die Zweifel
All der Schmerz und all die Angst
sie schwinden nicht sie bleiben
doch wächst in mir das wissen
um all die wundervollen Seiten

Meinen Mut und meine Liebe
mein Herz und all die spiele
Meine Ehrfurcht vor dem Leben
Mein Drang und Wunsch
mich ihm vollends darzugeben

Und der Grundstock dieses Wissens
Ist keine Logik, s‘ist Gefühl
dass dort oben, unten, überall
ein Licht mir leuchtet

Dass in all den tausendmal durchschrittnen Pfaden
den Schluchten voller Schmerz und gram
diesen alpträumen voll Furcht und scham
der Boden wuchs auf dem ich schreite
die Hand mich griff die mich nun leitet

Dass ich selbst auch Nacht
Ja Schatten schwarz und dunkel bin
doch auch berst ich voll Gefühle
brenne leben strahle Licht
Bin ein Universum nur aus Liebe

Ich bin wie das all so leer
doch voll gefüllt
mit unendlich vielen Sternen
und jeden Tag darf ich aufs neue lernen
dass Leben immer sterben heißt
und im Tod schon das neue Leben gleißt
g.r.KölnSpirits