gabriel riquelme
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Diese sanfte weiche weite

In deinem Blick
wenn du verletzlich frei und offen bist
diese brüchige ambivalenz des Fühlens
das angstmachende uneinschätzbare
dieses schutzlos dich fast frierend lassende
in seiner Offenheit ausgeliefert zu sein

nackt und wahr
fast kahl
so klar und ehrlich
Und dennoch
so warm und zärtlich

das sich fühlen bis auf den Grund
ein den anderen wahrlich sehen lassen
dies sich nackt entblößen in liebe
diese Geborgenheit der Wahrheit
der Glaube ans vertrauen
an sich selbst und die Liebe im Blick des andren
g.r.KölnSpirits