Ich hab sehnsucht nach frieden
nach anfang und ende nach heute - jetzt dem abschied von gestern und morgen den klängen des werdens dem rauschen des seins diesem ewig mahlstrom der veränderung dessen gesang nichts und alles in sich trägt das leise mäandernde plätschern von regen, bach und fluss diese ewige iteration von ruhe ohne stille wie der schrei des windes sein schnaufen und pusten sein hallen in die unendlichkeit In diese weite ohne worte dem sein um zu werden das werden um zu haben dieses haben um zu geben das geben um zu sein dem hallen der wälder dieses rauschen, krachen, knacken das uns stolz und voll würde als choral der pflanzen entgegen tritt das ewig während schweigen der berge die wachsen und vergehen ohne zeit die in stille ruhen ohne fragen deren tränen als lawinen sich ergießen brüllend tosend als der tod aus stein und eis so sehn ich mich nach diesem frieden voller leben voller tod nach der ruhe dieser kraft die uns allen innewohnt
g.r.KölnGesellschaft