Jeden Tag siehst du die Welt
jeden Tag siehst du Welten um dich herum voll leben alles voller Menschen alles in Bewegung, so wenig echte stille siehst Häuser und Geschäfte Straßen voller Autos bahnen, Busse, Züge überall ist alles voll Energie und Bewegung voll Stress und Hektik Lampen, Lichter leuchten in neon und xenon Grell und blitzend Grün gelb rot flackernd bewerben sie in schnellen Wechsel All die Dinge dieser Welt die niemand schuf der wusste was er wirklich tat Die niemand schuf der wusste was schaffen wirklich war und so siehst du diese Welt Voll der Reize und der Taubheit voll der vielen so gemeinsam in Bars und Clubs in riesengroßen Stadien zusammen singen feiern tanzen so viele so gemeinsam am Ende doch so einsam und wenn du raus gehst in die Natur den Wald den Ozean die Berge Die Steppe in die Wüste in die Welt an die Orte die der Mensch noch leben lässt Sind auch da Millionen wesen denn auch da ist alles voller Leben sei der Eindruck noch so karg leere Flächen voller Sand wilde wogende Wellen kahles Wasser Berge hart und karg in den dunklen tiefen Schluchten das Leben es ist überall in all den unsichtbaren Landschaften die dein Auge nicht erkennt ist alles voller Leben merke was du nicht siehst mag trotzdem sein denn Wissen ist keine Gewissheit schon immer haben wir gelernt, was wir nicht wussten war schon lange vor uns da und auch vor deinem Bewusstsein warst du schon in dieser Welt denn wir sind nicht nur im außen wir leben auch im innen in diesen Welten deren Form deren Stofflichkeit so selten ist die wir mehr fühlen als erkennen die heute kaum ein Mensch bewusst zu schauen wagt diese Felder sind so weit und ewig die Berge dort unendlich hoch das Meer es hat kein Ende und doch ist auch dort Grund und Boden lebt die Erde auch in dir Du bist Wasser Wind und Feuer nicht nur Geist und Fleisch All die dunklen Ungeheuer Dämonen teufel all die Höllen sie leben tief dort drin und die Götter und ihr Wirken sie stellen sich zur Wehr einzig unser Wissen ist es was uns führt auf diesen Pfaden um uns selbst und unser Herz unser Mut uns selbst zu suchen zu durchschreiten jenes Tor das uns führt in die dunkelsten Gezeiten in das jenseits im Innern tief das Dunkel mutig zu durchschreiten und uns selbst als das dann zu begreifen was da in uns verborgen liegt dies mein Freund sind die Gefilde die Landschaft deiner Seele unsichtbar und weit oft verborgen hinter nichts als Angst dort wohnst du selbst und alles, was du bist dunkel zwar noch unbekannt doch so unendlich schön und reich
g.r.KölnGesellschaft