gabriel riquelme
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Wir leben in einer zeit

in der die macht ihr gesicht verliert
und nur noch zur fratze wird
all der missbrauch all die opfer
werden schändlich offenbar
all das leid und all die schmerzen
das was niemand bisher sah
ist teils durch klage teils als effekt
im licht das tages hingestreckt

und die hüllen sie fallen
die gier sie zeigt sich fast nackt und bloß
in fadenscheinigen gewändern
aus versprechen und geschichten
die folgen keiner logik
als dem Geld der macht dem Reichtum
Und dem bittren kalten tod
g.r.KölnGesellschaft