gabriel riquelme
← Liebe und Lust

Als ich diesen duft aus deinem nacken trank

umarmte er mich wie eine nebelbank
aus honiggolden glitzerndem verlangen
in dich zu sinken
auf dir zu schweben
dich zu malen und zu weben
mit küssen zart wie luft
dein begehren zu entfachen
und griffen fest wie leder
unser spiel fast grenzenlos zu machen

bis wir mäandernd um uns wabern
eins im rhythmus eins im lieben
In uns fließen und uns ergeben

bis dein würzig atem
nur noch rauschen wird
dein pochend blut
so feurig deine wangen ziert
und mir deine nägel dornengleich
das kosten deiner blüte preisen

so schenkst mir diesen süßen schmerz
des genießens deiner herrlichkeit
dieses höhepunkts an ehrlichkeit
g.r.KölnLiebe