Bezaubernd ermattet
Von den fensterstreben beschattet (dein schweißbenässtes gesicht befächernd) saßt du in der brütenden hitze dieser straßenbahn du strahltest in der flirrenden luft wie ein bild im wahn kaum zu erahnen durch diese schimmernden schleier sah ich nur vage dieses feuer das da in dir brannte bis ich träumend versunken erkannte du warst die quelle dieser glut der grund dieser sengenden brut aus dir drang diese hitze fülltest jeden spalt und jede ritze deine aus dir strahlende kraft die um dich eine aura schafft die dich fast unnahbar macht doch ich möchte mich in deiner hitze baden an deinem feuer, deinem glühen laben mich versengen und verbrennen bis wir uns dann als das erkennen was wir in unserer liebe sind jeder seiner triebe kind voll leidenschaft und zärtlichkeit voll leid und kraft und ehrlichkeit
g.r.KölnLiebe