Ein licht in sturm und regen
die wolken hingen lustlos als drückend dichte decken aus feuchtigkeit und kälte und schwerten dem tag anfang mitte ende der blick der menschen müde matt kraftlos blind gefangen in des tages wildem zwang da strahlte als schimmernd scheinen ein wundernd wandernd wesen Ihr haar wallte wie weißer wind und ihr köstlich klarer Blick war wie die sonne selbst an diesem nebelgrauen tag alt und voll der falten die sich wanden wissend wallten sich gebärdend wie die windgestalten mit augen tief wie meere und lippen voll der macht war sie so strahlend schön wie eine berstend quellend blüte voll kraft und reife voll lust und weite trat sie dem drohend düster dornenblick all der fordernd elend geister schaudernd sicher stolz entgegen und brannte als ein feuer nur aus liebe und aus würde als ein licht in sturm und regen
g.r.KölnSpirits