gabriel riquelme
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Ein licht in sturm und regen

die wolken hingen lustlos
als drückend dichte decken
aus feuchtigkeit und kälte
und schwerten dem tag
anfang mitte ende
der blick der menschen müde matt
kraftlos blind gefangen
in des tages wildem zwang

da strahlte als schimmernd scheinen
ein wundernd wandernd wesen
Ihr haar wallte wie weißer wind
und ihr köstlich klarer Blick
war wie die sonne selbst
an diesem nebelgrauen tag

alt und voll der falten
die sich wanden wissend wallten
sich gebärdend wie die windgestalten
mit augen tief wie meere
und lippen voll der macht
war sie so strahlend schön
wie eine berstend quellend blüte
voll kraft und reife
voll lust und weite

trat sie dem drohend düster dornenblick
all der fordernd elend geister
schaudernd sicher stolz entgegen
und brannte als ein feuer
nur aus liebe und aus würde
als ein licht in sturm und regen
g.r.KölnSpirits